Perfekte Grillbegleitung

Grillen und Sommer sind zwei Wörter, die für mich seit meiner Kinderzeit zusammen gehören. Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es immer wieder neue Beilagen. Diesmal gab es zu den obligatorischen Grill-Paprika ein Radieschen-Rucola-Salat, eine Tomaten-Salsa und eine Aioli.  Dazu gab es für den Grill , Rinder-Hüftsteak, Halloumi und Lauchzwiebeln und gegen den Durst ein frisches, süffiges Tegernseer Hell. Alles in Allem,  ein absoluter Hochgenuss.

Radieschen-Vinaigrette
1 Bund Radieschen
1/2 Bund Rucola
Schnittlauch nach Geschmack
1-2 Stengel frischer Estragon
1 Spritzer Himbeer-Essig
2 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Radieschen, Rucola, Schnittlauch und Estragon sehr klein schneiden, salzen, Essig wie auch Öl darüber gießen, alles miteinander vermengen. Zum Abschluss Pfeffer darüber streuen.

Tomaten-Salsa
1 Fleischtomate
1 Bund glatte oder krause Petersilie
frisches Basilikum
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Tomaten sowie die Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden mit fein gehachter Petersilie sowie Basilikumblättern bestreuen. Die Zutaten gut mischen und salzen. Olivenöl darüber träufeln, gut vermengen und ziehen lassen. Beim Anrichten frischen Pfeffer darüber streuen. Tipp: Auf Brotscheiben setzen und schon hat man Bruscetta.

Aioli
2 – 4 Knoblauchzehen (je nach eigenem Geschmack)
1 -2 Eigelb (Zimmertemperatur)
Sonnenblumenöl
frischen Zitronensaft
Salz
Schnittlauch und Petersilie

Für die Mayonnaise werden die Dotter in eine Schüssel gegeben und unter ständigem Rühren (Mixer), wird das Öl langsam, tropfenweise zugegeben.  Die klein geschnittenen Knoblauchzehen hinzufügen und mitmixen. Ab und an einen Spritzer Zitronensaft dazu geben. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack mit weiterem Zitronensaft abschmecken und gut verrühren. Schnittlauch und Petersilie zum selber drüber streuen, in Schälchen dazu anrichten. Tipp: Achtet darauf, dass die Zutaten handwarm sind. Vor allem bei den Eiern, da es sein könnte, dass die Mayonnaise beim Zubereiten gerinnt.

2016-07-16 18.02.16

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Rezept von Thomasina Miers: Seebarsch-Ceviche — Valentinas-Kochbuch.de – kochen, essen, glücklich sein

Dieses Rezept ist erfrischend und schnell zubereitet. Der ideale Sommerbegleiter – egal, ob auf Balkonien, als Picknick-Begleiter oder auf der Terrasse im heimischen Garten. Ich kann es nur empfehlen. Einfach nur köstlich.

 

Das hauchdünn aufgeschnittene rohe Fischfilet „gart“ in einer Marinade aus Limetten- und Grapefruitsaft. Natürlich fehlt […]

über Rezept von Thomasina Miers: Seebarsch-Ceviche — Valentinas-Kochbuch.de – kochen, essen, glücklich sein

Lissabon: Kurzbesuch und kulinarisches Highlight

Deutschlands Schmuddelwetter entfliehen – das war das Ziel eines spontanen Kurztrips nach Lissabon. Ziel erreicht: Lissabon empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 20 – 25 Grad. Sightseeing wurde zu einem ausgiebigen Hopping von einer schönen, zu einer noch schöneren Freiluft-Location.

Mal abgesehen von dem architektonischen Kontrastprogramm, das Lissabon zu bieten hat, lockt diese für mich wundervolle Stadt mit einer Entspanntheit, die ansteckend ist und dem Gemüt einfach nur gut tut. So konnten wir trotz der Kürze von nur drei Tagen doch ausreichend Energie für die nächsten nasskalten Ostertage tanken.

Stadtbummel
Bei unserem Streifzug durch Belém, saßen wir Mittags in einem zauberhaften Restaurant, mit Blick auf den Tejo. Hier ließen wir unseren Gaumen mit Variationen vom Oktopus verwöhnen.

 

Lissabon_2015

 

Oktopus-Carpaccio
Inspiriert durch die Leichtigkeit des Oktopus-Carpaccios und ebenso mit dem Versuch, dieses so langsam verblassende Urlaubsgefühl wieder zu beleben und etwas in das grau in grau daherkommende Osterwochenende zu bringen, habe ich gestern als Vorspeise diese wohlschmeckende und aromatische Vorspeise serviert – zur Freude aller. Die Zubereitung dauert zugegebener Maßen sehr lange, ist aber dennoch sehr einfach.

Ostern_Pulpo_Carpaccio

 

Zutaten

1 – 1,5 kg küchenfertiger Oktopus
100 – 150 g Knollensellerie
Pfefferkörner
1 – 2 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe
1 Korken
4 – 6 EL Olivenöl
1/2 Bund Rucola zum Anrichten
1 Zitrone
Parmesansplitter oder Pecorino

Frischhaltefolie, Terrine oder
große Plastikflasche

Zubereitung

Den küchenfertigen Oktopus nochmals waschen und mit dem Sellerie, den Pfefferkörnern, dem Lorbeerblatt, der Knoblauchzehe und dem Korken in einen mit kochendem Wasser gefüllten Topf setzen.

45 – 60 Minuten kochen. Mit einem „Gabel-Stechtest“ können Sie prüfen, ob der Oktopus bereits weich gekocht ist. Wenn ja, aus dem Wasser nehmen und ca. 5 Minuten auskühlen lassen.

Dann die Arme abschneiden, den Körper teilen. Die Stücke entweder in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Terrine legen und fest zu einem Zylinder rollen oder in eine abgeschnittene Plastikflasche „quetschen“ und mit Klarsichtfolie die beiden Enden bedecken.

Nun 3 – 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Ruhezeit aus der Flasche oder aus der Klarsichtfolie nehmen und mit einem scharfen Messer oder einer Schneidemaschine in hauchdünne Scheiben schneiden, diese auf einen Teller legen, mit frischem Pfeffer, Meersalz und den Parmesan-/Pecorino-Splitter bestreuen sowie mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeln. Zum Abschluss mit Rucola garnieren und mit frischem Brot servieren. Dazu passt ein gut gekühlter säurehaltiger Weißwein.

 

 

Partysnack: Römische Knödel

Fasching ist zwar vorbei, aber Fingerfood ist zu jeder Zeit angesagt. Mir haben es seit meiner Kindheit diese Römischen Knödel angetan. Ich fand es immer toll reinzubeißen und Käsefäden zu ziehen. Dazu gab es für uns Kinder immer ein Glas Buttermilch oder Kefir.

Auch heute noch bereite ich diese Knödel zu – für Geburtstage oder andere Feierlichkeiten. Das schöne ist, man kann sie in ihrer Größe und im Käse variieren. Klein, sind sie mit einem Haps verschlungen. Groß gerollt, sind sie eine eigenständige Hauptspeise, die je nach Geschmack mit Soße und Salat kredenzt werden kann. Selbst im Backofen mit einer Schicht Sauerrahm machen Sie eine schmackhaft gute Figur.

Römische-Knödel-2015-02-20

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Zutaten

½ l Milch
4 EL Grießmehl
Semmelbrösel
Öl
100 g Parmesan oder
anderer herzhafter Hartkäse
2 Eigelb
2 Eiweiß
Butter
200 g Sauerrahm
Salz

Zubereitung

Milch zum Sieden bringen und unter permanentem Rühren den Grieß zugeben. Wenn die Masse fast kalt ist,
geriebenen Parmesan, Eigelb, Eischnee und eine Prise Salz hinzugeben. Gut miteinander vermengen.
Anschließend mit einem Teelöffel kleine Kugeln formen, in den Semmelbröseln wälzen und in ausreichend
Öl von beiden Seiten schwimmend braten. Kurz auf ein Küchenkrepp legen und warm mit Sauerrahm-Dip servieren.

Alternative, weitere Zubereitung

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.Die gebratenen Knödel in eine mit Butter gefettete Auflaufform setzen, Sauerrahm darüber gießen und ca. 5 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 °C auf mittlerer Schiene überbacken. Die Knödel werden warm an Salatbouquet serviert.

Mit Vitaminen gegen die Grippe

Seit ein paar Tagen kratzt es unangenehm im Hals. Der einzige Gedanke, der sich seit dem permanent in den Vordergrund drängt: jetzt nur nicht krank werden. Ein Schritt in die richtige Richtung ist, sich mit Vitaminen vollzustopfen und viel, viel Sauerstoff zu tanken.

Beides kann ich ganz einfach auf dem Weg zu meinem Gemüsehändler verbinden, um die passenden Zutaten für einen fit machenden grünen Smoothie zu besorgen. Den Smoothie den ich mir nach dem Spaziergang machte ist fruchtig, sauer und gesund zu gleich. Ok, er ist auch reich an Vitamin C, Calcium und Phosphor – also absolut geeignet, um der Grippe den gar aus zu machen. Schaun mer mal, ob´s wirkt.
 

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Grüner Smoothie

  • etwas Ingwer
  • 4 Kiwis
  • 1 Salatgurke
  • 1 grüne Paprika
  • 2 Granny Smith Äpfel
  • Grün vom Stangensellerie
  • Minzblätter nach Geschmack
  • etwas Koriander
  • 250 ml trüber Apfelsaft

Alles klein schneiden und gemeinsam im Mixer pürieren. Wer es kühl will, der kann auch noch Eiswürfel mit hinein geben.

Auf den Karpfen gekommen

Für mich gibt es zwei Filme die in meiner Kindheit – und heute auch noch – traditionell zu Weihnachten gehören: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – entstanden 1973 in einer Kooperation der damaligen CSSR/DDR- und dann noch das legendäre Pan Tau Weihnachtskarpfen-Essen, ebenso eine tschechische Produktion.

Da bei uns immer wieder Karpfen zu Weihnachten oder aber auch zu Silvester aufgetischt wird, hier nun eines meiner Lieblingsrezepte, das noch aus Großmutters Zeiten mütterlicherseits stammt und in meinem Kochbuch „Poftim la masá – Wir bitten zu Tisch“ seinen Platz gefunden hat.

Zugegeben, es ist sehr zeitintensiv und handwerklich auch nicht gerade ohne – doch der Aufwand lohnt sich allemal – und da der Karpfen kalt gegessen wird, eignet er sich ausgezeichnet für ein Silvester-Buffet.

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Zutaten
1 Karpfen (ca. 1 kg)
30 g Speck
80 g Baguette
1 EL Öl
3 EL Weißwein
5 EL Wasser
Wasser
2 Eier
1-2 Knoblauchzehen
frischer Dill
frische Petersilie
1 Lorbeerblatt
1 Zweig Bohnenkraut
Zitronenscheiben
Oliven
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Fisch unter laufendem kalten Wasser säubern. Mit einem scharfen Messer vom Bauch her, die Haut lösen und in einem Stück über den Kopf ziehen. Die Karpfenhülle zur Seite legen. Nun noch die Flossen und den Schwanz mit einer Schere abschneiden.

Fleisch auslösen und Gräten entfernen. Zwiebel und Speck würfeln – Baguette in Scheiben schneiden und in Wasser einweichen. Brot leicht ausdrücken und zusammen mit dem Karpfenfleisch, Zwiebeln, Speck und Knoblauch durch den Fleischwolf drehen oder im Mixer pürieren. Dill und die Petersilie fein hacken. Zusammen mit Eiern, Salz und einer Messerspitze Pfeffer unter die Fischfarce geben und kräftig vermengen.

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. In der Zwischenzeit die Haut des Karpfens mit der Masse füllen und den Bauch mit Küchengarn zunähen. Die gefüllte Fischhülle in eine gebutterte Form setzen, 5 Esslöffel Wasser, Lorbeerblatt, 1 Zweig Bohnenkraut und Wein hinzugeben.

Auf mittlerer Schiene bei 200 Grad etwas 40–50 Minuten garen. Von Zeit zu Zeit mit Fischfond übergiessen. Der gefüllte Karpfen wird kalt serviert. Dazu den Fisch in Scheiben schneiden und mit Zitronenscheiben sowie Oliven garnieren.

Alle Jahre wieder ….

… gibt es bei uns Weihnachtsgebäck (Schoko-Spriztgebäck,  Vanillekipferl und Butterplätzchen) und tradtionell zu Weihnachten eine Dobosch-Torte. Zugegeben, die einzelnen Böden sind viel Arbeit und auch der Zuckerguss oben drauf erfordert einiges an Fingerspitzengefühl, aber feierlich am Weihnachtstisch präsentiert, sind viele „mmmmmhhhs“ und „wow´s“ garantiert. Versprochen!

@wortraum-Verlag

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Zutaten

Der Biskuitteig
8 Eier
250 g Zucker
200 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker

Die Creme
2 Eier
180 g Zucker
250 g handwarme Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Kakao
Karamellglasur
159 g Zucker
Zubereitung

Für die Tortenböden wird ein Biskuit gebacken. Dafür die Eier trennen, Eiweiß schlagen, Zucker sowie Vanillezucker nach und nach zugeben und weiter schlagen, bis die Masse steif wird. Eigelb vorsichtig unterheben. Zuletzt Mehl löffelweise langsam einrühren. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Boden einer runden Kuchenform buttern und mit Mehl einstäuben. Mit einem Messer eine ca. 0,5 cm dicke Schicht Biskuitteig auftragen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 6 Minuten bei 180 Grad backen. Danach die Form stürzen und das Teigblatt auf eine glatte Fläche zum Auskühlen legen. Auf diese Weise werden 6 –7 Blätter hergestellt.

Für die Creme Eier, Zucker und Vanillezucker im Wasserbad rühren, bis die Masse konsistent ist. Butter in einer Schüssel mit einem Rührger.t aufschlagen und unter permanentem Rühren löffelweise von der Ei-Zucker-Masse zugeben. Abschließend zum Einfärben Kakao einrühren. Die einzelnen Tortenböden (bis auf das letzte Blatt) jeweils mit einer Lage Creme versehen und aufeinander schichten. Das letzte Blatt auf einer separaten Fläche mit Glasur bestreichen.

Für die Glasur Zucker in einem Topf erhitzen, bis er goldbraun (nicht zu dunkel) karamellisiert, dann die geschmolzene Masse vorsichtig auf dem verbliebenen Teigblatt verstreichen. Den glasierten Boden in 12–16 Stücke abteilen und entlang der Markierungen schneiden. Es muss zügig gearbeitet werden, damit die Glasur nicht vorher erkaltet und fest wird. Abschließend die ausgekühlten Stücke auf die vorbereitete Torte setzen.

Tipp: Zum Abteilen der 12–16 Stücke eignet sich der gebutterte Rücken eines Messers. Mit der restlichen Creme können Sie den Rand der Torte bestreichen

Etwas Warmes braucht der Mensch – Hühnchenpaprika mit Kloß

Im Moment macht der November seinem Namen alle Ehre – graue, trübe und nasskalte Tage.  Kein Wunder, dass meine Nase schnieft und ich mich am liebsten in meine Decke  mummeln und nur noch auf dem Sofa verweilen will. Aber: mein leerer Magen verlangt Input. Nun denn, den soll er bekommen. Etwas Stärkendes, Schmackhaftes und Wärmendes sollte es sein. Da ist eine Art Gulasch genau das Richtige. Vor allem das hinein Tunken des frischen Landbrotes in die Sauce nach einem leer gegessenen Teller – mmh, einfach nur köstlich.

@wortraum-Verlag

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Hühnchenpaprika mit Klößen

Zutaten
1 Hühnchen (ca. 300 – 400 g)
2 große Zwiebeln
5 EL Öl
1 EL Paprikapulver
Wasser oder Hühnerbrühe
Salz
Pfeffer
frische Petersilie

Beilage – Kloß
2 l Wasser
1 Ei
100 g Mehl
50 g Butter

Zubereitung

Hühnchen tranchieren, salzen und pfeffern. Dann die klein gewürfelten Zwiebeln in Öl andünsten. Paprikapulver zugeben und die Hühnchenstücke scharf anbraten, bis sich die Poren schliessen. Nun mit Wasser ablöschen, bis die Hühnchenstücke bedeckt sind. Je nach Geschmack Salz zufügen und eine halbe Stunde kochen. Die fertigen Hühnchenstücke aus dem Bratfond nehmen und zur Seite stellen. Inzwischen 1–2 Teelöffel Mehl mit etwas Wasser verquirlen. Den Bratfond mit dem Mehl-Wasser-Gemisch unter permanentem Rühren eindicken lassen. Dann das Hühnchenfleisch und die Petersilie zugeben und für ca. 10 Minuten in den Ofen stellen.

Für den Kloßteig Mehl, Ei und Butter verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Mit einem Teelöffel den Teig portionsweise abstechen und in einem Topf mit siedendem Salzwasser einlegen. Die Garzeit beträgt im zugedeckten Topf ca. 10 Minuten. Die Klösse sind gar, wenn sie obenauf schwimmen. Die fertigen Klösse mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen und in die Sosse geben.

Von Innen wärmen: Udon Suppe mit Berggemüse

Mal wieder eine Mittagspause, bei der es schnell gehen, aber dennoch gesund sein muss. Nachdem es etwas im Hals kratzt, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, ein wärmendes und  wohlschmeckendes Süppchen zu kochen. An meine lieben Büro-Kollegen habe ich dabei natürlich auch gedacht und gleich mehr gemacht.

Da es gleich um die Ecke beim Büro einen Asialaden gibt, habe ich schnell die notwendigen Sachen besorgt, die der Küchenschrank nicht hergibt. Und das waren im Grunde genommen alle Zutaten bis auf Soja-Sauce. So, wieder im Büro angekommen, ging es auch schon gleich ans Werk. Nach 20 Minuten hieß es dann endlich „Guten Appetit“.

@muenchner-heimspiel.de

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Zutaten
300 g Udon-Nudeln
Frühlingszwiebeln
rote Peperoni
Packung Sansai Fumi
(eingelegtes Berggemüse)
Dashi-Brühe
helle Sojasauce
Mirin
Wasser

Zubereitung
Die Udon-Nudeln in kochendem Salzwasser ca. 10 Min. garen. Anschließend abgießen und abtropfen lassen. In der Zwischenzeit 1 Liter Wasser zum Sieden bringen und Dashi-Granulat einrühren. In Ringe geschnittene Lauchzwiebeln (einen Teil zum Garnieren übrig lassen) und das Berggemüse samt klein geschnittener Peperoni hinzugeben mit Soja-Sauce und Mini abschmecken. Das Ganze kurz aufkochen lassen. Die fertigen Nudeln in Suppenschalen platzieren und mit der Brühe übergießen und mit den restlichen Lauchzwiebeln bestreuen.

Farbspiel auf dem Teller

Zucchini sind ein Dauerbrenner. Ob als Antipasti, in Nudeln oder auf dem Grill – es ist und bleibt eines der wandelbarsten Gemüse, das ich kenne und liebe. Heute wird vegetarisch gekocht und es gibt zum Mittagessen eine Art Zucchini-Lasagne. Als weitere Mitspieler gesellen sich Tomaten, ein Hauch Zitronenthymian sowie Petersilie und Dill hinzu. Eine einfache, aber dennoch schmackhafte Kombination, die die Säure der Tomate wunderbar in den Vordergrund rückt.

@wortraum-verlag

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Zutaten
2 kleine unbehandelte Zucchini
2 Zucchini-Blüten
6 TL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
3 mittelgroße Tomaten
frischer Zitronenthymian
frischer Dill
frische Petersilie
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Zucchini samt Schale in schmale Streifen schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles zugedeckt mit Öl in einer ofenfesten Pfanne dünsten bzw. anbraten. Die Knoblauchzehe klein schneiden und hinzugeben. Mit den enthäuteten sowie in Scheiben geschnittenen Tomaten abwechselnd eine Schicht Zucchini und eine Schicht Tomaten aufbauen, etwas Zitronenthymian hinzugeben und wieder zudecken.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Zucchini 15 Minuten auf mittlerer Schiene garen und abschließend nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den klein gehackten Kräutern und den Zucchini-Blüten garnieren und warm servieren.