Lila-Laune-Essen: Warmer Auberginenaufstrich

Für die Brotzeit am Abend hatte ich am Samstag zwei wunderschöne Freiland-Auberginen und ein wunderbar duftendes Landbrot besorgt. Nachdem die Abende ja wieder kühler werden, kann es meiner Meinung nach Abends ruhig auch mal wieder einen warmen Brotaufstrich auf dem Esstisch geben. 

Wen es interessiert – richtig schöne Auberginen erkennt man:

  • an einer glänzend dunkelvioletten Schale ohne Flecken
  • dass sie bei Fingerdruck leicht nachgibt
  • an dem hellen Fruchtfleisch mit weißen Kernen

Und für diejenigen unter Euch, die selber säen und ernten wollen:

Wenn man sich dieser Geduldsaufgabe stellen will und selber Auberginen ziehen will, dann sollte man über einen sonnigen, windgeschützten Ort  verfügen. Die Samen werden Anfang Januar am besten auf der Fensterbank in einer Schale mit Anzuchtsubstrat vorgesät. Ins Freiland kann die Pflanze dann überführt werden, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Geerntet kann dann ab August werden bzw. nach acht bis zehn Wochen nach Einsetzen.  Nach einem erfolglosen Versuch im letzten Jahr, selber Aubergingen zu züchten, kaufe ich meine jetzt wieder bei meinem Gemüsehändler – und das, das ganze Jahr über. 😉 Wer noch mehr über den Anbau von Auberginen wissen will – hier erfahrt Ihr mehr drüber.

Aber nun zurück zu dem eigentlichen Thema: Aubergingen-Brotaufstrich

Auberginenaufstrich

Zutaten
1 mittelgroße Aubergine
2 Frühlingszwiebel
2–4 EL neutral schmeckendes Öl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Dekoration
1 Tomate

Die Aubergine mit einer spitzen Gabel rundherum einstechen. Den Backofen auf 250 Grad Celcius  vorheizen. Die eingestochene Aubergine auf einem Stück Backpapier auf den Rost (mittlere Schiene) legen und ca. 20 Minuten backen (Ober- und Unterhitze).

Die Aubergine anschließend enthäuten und mit einem Holzmesser fein hacken (pürieren). Die Lauchzwiebeln sehr fein schneiden und dem Auberginenmus hinzufügen. Das Öl tröpfchenweise unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Statt Öl kann auch Mayonnaise verwendet werden.

Tipp
Unbedingt ein Holzmesser oder einen Holzlöffel verwenden, da das Auberginenfleisch bei Berührung mit Metall oxidiert und grau wird.

Ich mag es am liebsten noch warm auf frischem Brot. Es kann aber auch kalt serviert werden. Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich ein paar Tage.

In meiner Heimat heißt der Auberginenaufstrich „Salată  de  vinete“. Das hier aufgezeigte Rezept ist das Rezept meiner Mutter, die es an mich weitergegeben hat. Wie der eine oder andere bereits weiß, habe ich es in meinem Kochbuch „Poftim la masá – Wir bitten zu Tisch“ verewigt.

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Unter der Nachweisgrenze
Es gibt viele Vorbehalte bzgl. Stadthonig. Viele sind der Meinung, dieser sei mit einer zu hohen Belastung an Schadstoffen angereichert. Dies ist nicht der Fall. Der Münchner Stadthonig liegt sogar unter der Nachweisgrenze. (Untersuchung der Eurofins Analytik GmbH http://www.muenchen.deutschland-summt.de/qualitaet-von-stadthonig.html)

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Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem empfehle ich den Film „More than honey“ von Markus Imhoof. Dieser Dokumentarfilm zeigt in eindrucksvollen Bildern das weltweite Bienensterben. (http://www.morethanhoney.senator.de)

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