Lissabon: Kurzbesuch und kulinarisches Highlight

Deutschlands Schmuddelwetter entfliehen – das war das Ziel eines spontanen Kurztrips nach Lissabon. Ziel erreicht: Lissabon empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 20 – 25 Grad. Sightseeing wurde zu einem ausgiebigen Hopping von einer schönen, zu einer noch schöneren Freiluft-Location.

Mal abgesehen von dem architektonischen Kontrastprogramm, das Lissabon zu bieten hat, lockt diese für mich wundervolle Stadt mit einer Entspanntheit, die ansteckend ist und dem Gemüt einfach nur gut tut. So konnten wir trotz der Kürze von nur drei Tagen doch ausreichend Energie für die nächsten nasskalten Ostertage tanken.

Stadtbummel
Bei unserem Streifzug durch Belém, saßen wir Mittags in einem zauberhaften Restaurant, mit Blick auf den Tejo. Hier ließen wir unseren Gaumen mit Variationen vom Oktopus verwöhnen.

 

Lissabon_2015

 

Oktopus-Carpaccio
Inspiriert durch die Leichtigkeit des Oktopus-Carpaccios und ebenso mit dem Versuch, dieses so langsam verblassende Urlaubsgefühl wieder zu beleben und etwas in das grau in grau daherkommende Osterwochenende zu bringen, habe ich gestern als Vorspeise diese wohlschmeckende und aromatische Vorspeise serviert – zur Freude aller. Die Zubereitung dauert zugegebener Maßen sehr lange, ist aber dennoch sehr einfach.

Ostern_Pulpo_Carpaccio

 

Zutaten

1 – 1,5 kg küchenfertiger Oktopus
100 – 150 g Knollensellerie
Pfefferkörner
1 – 2 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe
1 Korken
4 – 6 EL Olivenöl
1/2 Bund Rucola zum Anrichten
1 Zitrone
Parmesansplitter oder Pecorino

Frischhaltefolie, Terrine oder
große Plastikflasche

Zubereitung

Den küchenfertigen Oktopus nochmals waschen und mit dem Sellerie, den Pfefferkörnern, dem Lorbeerblatt, der Knoblauchzehe und dem Korken in einen mit kochendem Wasser gefüllten Topf setzen.

45 – 60 Minuten kochen. Mit einem „Gabel-Stechtest“ können Sie prüfen, ob der Oktopus bereits weich gekocht ist. Wenn ja, aus dem Wasser nehmen und ca. 5 Minuten auskühlen lassen.

Dann die Arme abschneiden, den Körper teilen. Die Stücke entweder in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Terrine legen und fest zu einem Zylinder rollen oder in eine abgeschnittene Plastikflasche „quetschen“ und mit Klarsichtfolie die beiden Enden bedecken.

Nun 3 – 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Ruhezeit aus der Flasche oder aus der Klarsichtfolie nehmen und mit einem scharfen Messer oder einer Schneidemaschine in hauchdünne Scheiben schneiden, diese auf einen Teller legen, mit frischem Pfeffer, Meersalz und den Parmesan-/Pecorino-Splitter bestreuen sowie mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeln. Zum Abschluss mit Rucola garnieren und mit frischem Brot servieren. Dazu passt ein gut gekühlter säurehaltiger Weißwein.

 

 

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